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Kurse: Westernreitabzeichen 2004

Intensive Vorbereitung über 5 Tage mit maximal 8 Teilnehmern!
Im nachfolgenden Text erfahrt Ihr vieles zum Westernreitabzeichenkurs. Alle offenen Fragen beantworte ich gerne telefonisch: 0 44 35 - 388 488
Für wen ist das Westernreitabzeichen interessant

Für wen ist das Westernreitabzeichen interessant?

Für den Freizeitreiter im Westernstil bietet das Reitabzeichen die Möglichkeit, sich ein fundiertes und breites Basiswissen anzueignen.

Für den turnierambitionierten Westernreiter ergibt sich darüber hinaus ein weiterer Vorteil. Er kann bei der Ersten Westernreitunion (EWU) jederzeit eine Aufnahme in die Leistungsklasse 1 (Amateur bzw. Jugend) beantragen. Ohne Reitabzeichen erreicht man diese Leistungsklasse nur über den Aufstieg durch Turniererfolge über aktuell mind. zwei vorgestufte Leistungsklassen (Hinweis: In 2005 werden die Leistungsklassen der EWU voraussichtlich neu gestaltet). Dies ist in der Regel ein zeit- und kostenintensiver Weg.

Mit dem Reitabzeichen in der Tasche kann man also sobald man sich selber als konkurrenzfähig einschätzt, in die Leistungsklasse 1 wechseln und mit um Landesmeistertitel und um Deutsche Meisterschaften konkurrieren. Man muss dies aber natürlich auch nicht und kann sich somit auch Zeit lassen, erst einmal in den unteren Leistungsklassen Turniererfahrung zu sammeln. 

Für trainerambitionierte Westernreiter, die anstreben, eine DSB Trainerlizenz zu erwerben, ist das bronzene Reitabzeichen jedoch unverzichtbare Voraussetzung.

 

Was wird in der Prüfung verlangt?

Die Prüfung besteht aus folgenden Prüfungsteilen:

- Trail

- Horsemanship

- Gelände

- Schriftliche Theorie

- Mündliche Theorie

Die Prüfung Trail ist eine Einzelprüfung, in der sechs Trailhindernisse zu überwinden sind. Das kann z. B. das Überreiten einer Brücke, Trabslalom um Pylonen, Schrittstangen oder Umsetzen eines Gegenstandes sein.

Die Prüfung Horsemanship ist ebenfalls eine Einzelprüfung. Es gibt zwei fest vorgegebene Pattern, von denen eine geritten wird. Sie beinhalten alle drei Grundgangarten, Rechts- und Linksgalopp mit einfachem Galoppwechsel, Anhalten aus dem Trab und Rückwärtsrichten.

Die Geländeprüfung wird in der Gruppe abgelegt. Die Reiter müssen ihr Pferd sowohl in der Gruppe in allen drei Gangarten unter Kontrolle haben, als auch das Pferd einzeln von der Gruppe weg reiten können.

In der schriftlichen Theorie werden 20 Fragen aus einem 50-seitigem Fragenkatalog ausgewählt, den man bei der EWU erwerben kann. Der Katalog umfasst Fragen zu den  Themengebieten Anatomie, Farben und Abzeichen, Pferderassen, Gesundes Pferd, Krankheiten,  Fütterung, Weidehaltung, Stallhaltung, Zäumungen und Gebisse, Pflege, Reitlehre, Grundausbildung des Westernpferdes, Geländereiten, Erste Hilfe, Turnierreiten und Tierschutz.

In der mündlichen Prüfung werden folgende Gebiete abgefragt:

1. Sattel und Zaumzeug

2. Pferdekunde, Pflege und der Huf

3. restliche  Themen

 

Wann hat man die Prüfung bestanden?

Man hat die Prüfung bestanden, wenn man sowohl den schriftlichen als auch den mündlichen und auch den praktischen Prüfungsteil bestanden hat.

Den schriftlichen Prüfungsteil hat man bestanden, wenn man mind. 15 der 20 Aufgaben korrekt beantwortet hat.

Den mündlichen Prüfungsteil hat man bestanden, wenn mind. zwei der drei Themengebiete bestanden worden sind.

Den praktischen Prüfungsteil hat man bestanden, wenn mind. zwei der drei Prüfungsteile bestanden sind. Allerdings muss die Horsemanship auf jeden Fall bestanden werden.

 

Welche reiterlichen Voraussetzungen sollte der Reiter erfüllen?

Der Reiter sollte einen guten Grundsitz mitbringen und sein Pferd nicht nur in der Halle, sondern auch im Gelände gut kontrollieren können.

Außerdem sollte er mit der Aufgabenstellung der Horsemanship keine wesentlichen Probleme haben.

 

Welche formellen Voraussetzungen muss der Reiter erfüllen?

Der Reiter muss nachweisen, dass er innerhalb der letzten zwei Jahre vor der Prüfung an “Sofortmaßnahmen am Unfallort³ teilgenommen hat.

Der  Reiter muss Mitglied der EWU oder in einem der FN angeschlossenen Reitverein sein.

Der Reiter muss zum Zeitpunkt der Prüfung den Basispass haben. Dieser kann aber auch am Prüfungstag unmittelbar vor der Prüfung zum Reitabzeichen abgelegt werden.

 

Welche Vorraussetzung sollte das Pferd erfüllen?

Das Pferd sollte keine großen Probleme mit Links- und Rechtsgalopp haben, in der Gruppe im Gelände regulierbar sein und bereit sein, sich auch einzeln von der Gruppe weg reiten zu lassen.

 

In welcher Form und wie oft bietest Du Deine Reitabzeichenkurse an?

Ich biete einmal im Jahr einen Reitabzeichenkurs an. Dabei wechsele ich jährlich zwischen Kursen die über mehrere Wochenenden stattfinden und solchen in Blockform. In 2004 wird es einen einwöchigen Kurs in Blockform während der Herbstferien geben.

 

Worauf legst Du bei Deinen Kursen besonderen Wert?

Ich lege vor allem Wert darauf, dass am Ende jeder Teilnehmer bestmöglich auf die Prüfung vorbereitet ist.

Die EWU lässt maximal 20 Teilnehmer je Prüfung zu. Ich lege mir jedoch mit maximal acht Teilnehmern eine Grenze, die weit darunter liegt. Zudem plane ich genügend Zeit für den Kurs und somit für die Vorbereitung auf das Reitabzeichen ein. Mit sechs vollen Tagen Vorbereitung setze ich einen Zeitrahmen, der es ermöglicht, eventuell auftauchende Probleme noch vor der Prüfung zu lösen.

Ich setze alles daran, dass alle Teilnehmer am Prüfungstag das beruhigende Gefühl haben, dass sie bei einem normalen Prüfungsverlauf keinen Prüfungsteil haben, in dem es für sie wackelig werden könnte.

Außerdem achte ich darauf, dass ich Richter verpflichte, bei denen eine angenehme Prüfungsatmosphäre gesichert ist.

Zudem möchte ich, dass die Teilnehmer nicht nur eine optimale Vorbereitung für die Prüfung bekommen, sondern auch viel für sich selber mit nach Hause nehmen können. Offensichtlich gelingt das ganz gut, da “Neulinge³ aus Reitabzeichenkursen schnell zu Stammkunden werden.

Und noch etwas, was meine Kurse leider (!) von vielen anderen Kursen der Westernreitszene unterscheidet: Bei all meinen Kursen gilt Reitkappenpflicht, auch wenn das in der Westernszene leider nicht mode ist.

 

Welche Kosten entstehen den Teilnehmern?

Die Kursgebühr beträgt 240,- Euro. Soll neben dem Reitabzeichen auch der Basispass abgelegt werden, so erhöht sie sich um 20 Euro auf 260 Euro.

Zudem fallen an: 10,- Euro für das Handbuch, 18 Euro Prüfungsgebühr bzw. 26 Euro, falls auch der Basispass abgelegt wird, 20 Euro für die Anstecknadel (optional) sowie gegebenenfalls die Kosten für Sofortmaßnahmen am Unfallort und bei Bedarf Unterkunft für Pferd und Reiter.

Bei Anmeldung muss eine Anzahlung von 50 Euro geleistet werden. Bei Absage werden diese als Aufwandsentschädigung eingehalten. Alternativ kann fristgerecht auch ein Ersatzreiter gestellt werden.

 

Wann und wo findet Dein nächster Kurs statt?

Der nächste Kurs findet in den Herbstferien vom 18.10.-23.10.04 mit Prüfung am 24.10.04 im Reitstall in 26197 Huntlosen statt.

Anmeldung telefonisch unter 0 44 35 ­ 388 488 oder 01 73 ­ 2 02 98 53 möglich.

Anmeldungen müssen mind. einen Monat vor Kursbeginn incl. aller Nachweise (Sofortmaßnahmen am Unfallort + Vereinsmitgliedschaft) vorliegen, damit sie fristgerecht an die Geschäftsstelle der EWU weiter geleitet werden können. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl empfiehlt sich eine möglichst frühe Anmeldung. Als EWU-Richter konnte ich wieder Herrn Ingo Hirschkorn verpflichten, der auch in 2003 die sehr gute Vorbereitung der Teilnehmerinnen lobte.


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