In den Herbstferien gab es einen einwöchigen Lehrgang mit der Möglichkeit, Basispass und/oder Reitabzeichen abzulegen.
Leider konnten nicht alle Interessenten daran teilnehmen, da
mir bei allen Kursen sehr wichtig ist, auf jeden einzelnen Teilnehmer intensiv eingehen zu können, so dass ich grundsätzlich bzgl. der maximalen Teilnehmerzahl keine Ausnahmen mache. Im August/September 2005 ist jedoch ein weiterer Reitabzeichenkurs geplant - eine frühzeitige Anmeldung empfiehlt sich.
Ich möchte allen Teilnehmern ein grosses Lob aussprechen. Das Engagement war unglaublich hoch und es war einfach eine tolle Truppe. Außenstehenden ist auch am Prüfungstag die gute Atmosphäre besonders aufgefallen und von einigen Zuschauern weiss ich, dass sie jetzt selber Lust auf das Reitabzeichen bekommen haben.
Besonders beeindruckt haben mich auch die Jugendlichen, die nur für den Basispass angemeldet waren, aber freiwillig die gesamte Theorie mitgemacht und fleissig dafuer gelernt haben.
Obwohl die Tage alle sehr lang und anstrengend waren, wurden in den Gärten noch fleissig Giftpflanzen geplündert, um sie als Anschauungsobjekte in die Theorie mitzubringen. Dies war wegen der späten Jahreszeit eine besondere Herausforderung, da die Pflanzen dann besonders schwer zu erkennen sind.
Einen herzlichen Dank auch Hern Borgmeier für den spannenden Vortrag über Hufe und Zähne. Der Hufvortrag wurde direkt am Pferd gehalten. Beim Vortrag zu den Pferdezähnen ermöglichten die mitgebrachten Pferdeschädel sehr gute Einblicke und ein tiefes Verständnis.
Natürlich hatten alle Teilnehmer im Vorfeld den vorgeschriebenen Kurs 1. Hilfe absolviert. Für den Prüfungsteil Gelände wurde jedoch auch durchgesprochen, was speziell bei einem Reitunfall beachtet werden muss.
Am Prüfungstag wurde dann ein Notfall im Prüfungsteil Gelände simuliert:
Bei der "Verletzten" wird Bewußlosigkeit ohne Atemstillstand festgestellt. Alle, die nicht helfen, halten Sicherheitsabstand und sichern ihre eigenen Pferde sowie die Pferde von Opfer und Helfern. Die Ritführerin erteilt die entsprechenden Anweisungen, um einen geregelten Ablauf zu sichern.
Von einem ortskundigen zweiten Helfer wird ein "Notruf" abgesetzt. Zeitgleich bringt der erste Helfer das Opfer in die stabile Seitenlage.
Das Reitabzeichen haben abgelegt: